Kran­ken­ta­ge­geld­be­trug in Frank­furt durch Dete­kei auf­ge­deckt

Unse­re bun­des­weit täti­ge Wirtschafts­detektei ermit­telt nicht nur für Arbeit­ge­ber und renom­mier­te Anwalts­kanz­lei­en, son­dern eben­so für nam­haf­te Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men bei einem Ver­dacht auf Ver­si­che­rungs­be­trug. So erteil­te uns eine der gro­ßen deut­schen Pri­vat­kran­ken­ver­si­che­run­gen den Auf­trag, einen seit Mona­ten arbeits­un­fä­hig geschrie­be­nen selbst­stän­di­gen Ver­si­che­rungs­neh­mer zu obser­vie­ren und im Betrugs­fall die gerichts­ver­wert­ba­ren Bewei­se zusam­men zu tra­gen.

Bei der Ziel­per­son — einem 52-jäh­ri­ger Bau­un­ter­neh­mer aus Frank­furt am Main — wur­de bereits vor fünf Mona­ten eine Knie­ope­ra­ti­on durch­ge­führt. Weder bezwei­fel­te die Ver­si­che­rung die Krank­heit und die Not­wen­dig­keit des ope­ra­ti­ven Ein­grif­fes als sol­che, noch sprach sie ihrem Ver­si­che­rungs­neh­mer Kars­ten B. eine aus­rei­chen­de Erho­lungs­pha­se ab. Nun — fünf Mona­te nach der Ope­ra­ti­on und nach Been­di­gung der Reha-Maß­nah­men aller­dings — kamen dem Ver­si­che­rer Zwei­fel, dass Herr B. tat­säch­lich zu 100% arbeits­un­fä­hig sei und weder Kon­takt zu sei­nen Kun­den, noch zu sei­nen Mitarbeitern im wei­ter­hin flo­rie­ren­den Unter­neh­men auf­nahm.

Versicherungsbetrug in Frankfurt aufgedecktUm die Obser­va­ti­on zügig und umfas­send durch­zu­füh­ren, setz­ten wir von unse­rem Detek­tiv­bü­ro in Frank­furt am Main ein vier­köp­fi­ges Ermitt­ler­team mit zwei dis­kre­ten Fahr­zeu­gen ein und star­te­ten die Ermitt­lun­gen gegen den Bau­un­ter­neh­mer bereits am nächs­ten Tag. Als Ermitt­lungs­dau­er wur­de mit der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung zunächst ver­ein­bart, die Obser­va­ti­on in den fol­gen­den fünf Werk­ta­gen durch­zu­füh­ren und den Tages­ab­lauf der Ziel­per­son zu doku­men­tie­ren.

Ermitt­lun­gen wegen Kran­ken­ta­ge­geld­be­trug auf­ge­nom­men.

Vom ers­ten Tag der Ermitt­lun­gen an konn­ten unse­re bei­den Detek­tiv-Teams doku­men­tie­ren, wie Kars­ten B. zwi­schen 08:00 und 09:00 Uhr sein Ein­fa­mi­li­en­haus mit sei­nem Trans­por­ter aus der Gara­ge her­aus ver­ließ und in die unweit ent­fern­te Betriebs­stät­te nach Frank­furt / Sach­sen­hau­sen fuhr. Zahl­rei­che Fotos und aus­sa­ge­kräf­ti­ges Video­ma­te­ri­al zeigt die Ziel­per­son im Gespräch mit sei­nen Mitarbeitern. Deut­lich zu erken­nen war, dass Kars­ten B. weder Pro­ble­me damit hat­te, aus sei­nem Trans­por­ter aus­zu­stei­gen, noch damit, zu Fuß über sei­nen Bau­stoff­hof zu lau­fen. Wei­ter­hin konn­te doku­men­tiert wer­den, dass sich die Ziel­per­son bis 17:30 Uhr auf dem Betriebs-Gelän­de auf­hielt und Büro­ar­bei­ten bzw. Kun­den­ter­mi­ne bear­bei­te­te.

Auch an den fol­gen­den Tagen der Obser­va­ti­on doku­men­tier­ten unse­re Detek­ti­ve, wie Herr B. zu den übli­chen Geschäfts­zei­ten (von 9:00 bis 17:30 Uhr) auf sei­nem Betriebs­ge­län­de tätig war. Hier beauf­sich­tig­te die Ziel­per­son u.a. eine gro­ße Lie­fe­rung Ytong-Stei­ne und wies den LKW des Lie­fe­ran­ten bei der Ein­fahrt auf den Hof vor­wärts- und rück­wärts lau­fend, ges­ti­ku­lie­rend ein.

An zwei wei­te­ren Obser­va­ti­ons­ta­gen doku­men­tier­ten die Detek­ti­ve unse­rer Detek­tei die Besu­che der Ziel­per­son auf ins­ge­samt drei Bau­stel­len, wel­che sich alle im Umkreis von Frank­furt befan­den. Auch hier gelang es, die Agi­li­tät des Bau­un­ter­neh­mers zwei­fels­frei nach­zu­wei­sen, da kei­ner­lei Ein­schrän­kun­gen im Bewe­gungs­ab­lauf wäh­rend sei­ner Tätig­kei­ten zu beob­ach­ten waren. So zeig­ten unse­re Fotos und Vide­os deut­lich, wie Kars­ten B. mit einem Mit­ar­bei­ter auf einem Bau­ge­rüst in Höhe des zwei­ten Stock­wer­kes eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses sprach oder sich mit dem Kun­den über die Bau­zeich­nung beug­te und ange­reg­te Gesprä­che führ­te.

Dank der effek­ti­ven Team­ar­beit unse­rer Detek­ti­ve wäh­rend der Obser­va­ti­on konn­ten wir unse­rem Man­dan­ten am fünf­ten Tag unse­rer Ermitt­lun­gen, den mit stich­hal­ti­gen Bewei­sen gefüll­ten Fest­stel­lungs­be­richt zur Über­füh­rung des Ver­si­che­rungs­be­trü­gers über­rei­chen, womit der Ver­dacht auf Kran­ken­ta­ge­geld­be­trug zwei­fels­frei nach­ge­wie­sen wer­den konn­te.

Unse­res Wis­sens nach kün­dig­te die Ver­si­che­rung Kars­ten B. umge­hend und for­der­te von ihm das Kran­ken­ta­ge­geld für die ver­gan­ge­nen sechs Wochen — näm­lich den Zeit­raum ab Been­di­gung der Reha-Maß­nah­men — in der Höhe von täg­lich 145,00 € zurück. Die ent­stan­de­nen Detektiv­kosten muss­ten eben­falls von Kars­ten B. über­nom­men wer­den.

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